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Winterharte Bananen ??  Sind die wirklich winterhart?   

 

 

 

Das haben wir uns auch immer gefragt, und können eigentlich erst seit den letzten zwei Jahren  eine befriedigende Antwort geben.

 

Zu den Bananenpflanzen gehören ca. 100 verschiedene Arten . Nur ca. 3- 5 Arten lassen,aufgrund ihrer Herkunft aus Bergregionen China’s vermuten das sie Frost aushalten können. Bananen sind krautartige, meist immergrüne Pflanzen. In Frostgebieten verhalten sie sich wie unsere heimischen Stauden und ziehen sich während der kalten Jahreszeit in ihren Wurzelstock ein.

In der Literatur, im Internet und  anderen Veröffentlichungen werden drei Arten genannt, die auch bei uns winterhart sein sollen, meist wird das im Internet mit einem Bild einer schneebedeckten Pflanze unterlegt.

Aber halten sie wirklich, lange Winter und Frostperioden aus ? Bzw. wie müssen die Bedingungen sein unter denen sie es aushalten.

Die drei Arten sind:                       

               Musa sikimensis Red Tiger

 

 

 

Musella lasiocarpa

Die haben wir aussortiert, da sie bei uns im Außenbereich mit richtig kalten Luftzügen in beiden Wintern ausfiel

              

 Musa Basjoo

Musa basjoo und Musa Red Tiger halten wir für ausreichend winterhart um sie im Freiland an geschützter Stelle im Weinbauklima jahrelang kultivieren zu können.

Unsere Pflanze ist 8 Jahre alt und hat sogar die eiskalten Winter vor 4 und 5 Jahren überlebt

Unsere Pflegtipps:

Wichtig ist es zuerst einmal die richtige Art Banane zu bekommen. Dies ist nicht immer leicht, den viele suchen nach schönen Pflanzen und nicht nach Echheit der Art. Zu Empfehlen sind die beiden Arten Musa basjoo und Musa sikkimensis Red Tiger, wobei uns die Sorte Red Tiger am Besten gefällt und sehr gut bei uns hat überwintert hat.

Wichtig ist es, ab Frostbeginn die Pflanzen mit einer 30-40cm dicken Schicht Rindenmulch abzudecken und auch großzügig um den Pflanzenbestand herum mit Rinde abzudecken. Nur die grünen Triebe schauen dann noch aus der Rinde heraus. In normalen Wintern werden diese Triebe nur braun und verholzen, so daß diese im Frühjahr mit der Säge entfernt werden müssen. In den letzten beiden Wintern hatten wir im Frühjahr nur noch Matsch. Sowie es spürbar wärmer wird ca. Mitte März ziehen wir die Rindenabdeckung mit einem rechnen etwas auseinander sodaß die Abdeckung nur noch 10- 15 cm auf den Pflanzen liegt, und die beginnende Frühjahrswärme den Boden erwärmen kann. Je nach Wärme im Frühjahr beginnen die Pflanzen langsam oder sehr schnell zu wachsen und werden von Jahr zu Jahr im dicker und 4 m Hoch. 

Nur Früchte hatten wir in all den Jahren noch nie gesehen.

Wer meint exotische Pflanzen hätten für unsere Vogelwelt keinen reiz , der ist im Sommer eingeladen zu unserer Pflanze. Es wird vielfach bestaunt aber in unserer Pflanzen halten sich 30 – 40 Spatzen ( Sperlinge ) auf. Die liebend die Pflanze und machen teilweise so einen Krach das wir sie auch mal verscheuchen um Ruhe zu haben

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